Hier lernst du, wie du in 3 Schritten einen traditionellen Holzpfeil baust


Ich möchte dir wirklich ans Herz legen die Anleitung durchzulesen. Du wirst merken, dass es gar nicht so schwer ist schöne Pfeile zu bauen und, dass es nicht viel Material und Vorkenntnisse benötigt. Der Spaßfaktor ist hoch und die Kosten gering. Aber genug gelabert, kommen wir zur Sache:

Was du brauchst um starten zu können:

➤ Pfeilschäfte
➤ Nocken
➤ Spitzen
➤ Garn
➤ Befiederungsklebeband
➤ Federn
➤ Sekundenkleber

Schritt 1: Anbringung von Nocke und Spitze
Um die Spitze und die Nocke an dem Pfeilschaft zu befestigen muss zuerst der Schaft etwas angespitzt werden. Hierfür verwende ich das „Taper Tool“ der Marke Bearpaw. Das Prinzip ist das eines Bleistiftanspitzers, nur, dass die Spitze genau auf Größe der Spitze und Nocke angepasst wird. Alternativ kannst du auch einen normalen Anspitzer für Bleistifte verwenden und die Form mit einem Messer anpassen, bis die Nocke und Spitze gut sitzen. Die Variante ist allerdings weniger formsicher. Mit Sekundenkleber klebe ich die Nocke an das eine Ende des Schaftes. Als Spitze verwende ich eine mit einem Gewinde. Daher wird diese nur rangedreht und bedarf keines Klebers (bei Steckspitzen brauchst du 2-Komponenten-Kleber). 

Schritt 2: Ankleben der Federn
Jetzt werden die Federn mit einem Klebeband fixiert. Hierfür verwende ich ein Befiederungsklebeband. Dadurch werden die Federn für die spätere Wicklung fixiert. Auf einer Seite der Nocke ist eine Markierung. Dort klebst du die (andersfarbige) Führfeder so, dass zwischen Nocke und Feder etwa eine Daumenbreite Platz ist. Die Führfeder zeigt später beim Schuss nach außen. Am Anfang ist erfordert es etwas Fingerspitzengefühl die Folie von der Klebefläche abzuziehen. Aber nach 1-2 Pfeilen hast du den Dreh raus. Die anderen Federn klebst du in gleichmäßigen Abständen auf die anderen Seiten.

Schritt 3: Die traditionelle Wicklung

 Um die Federn zu befestigen wickle ich einen dünnen Garn um die Federn. Dabei beginne ich mit der Wickelung etwa 1 cm unter den Federn. Bei den Federn angekommen muss das Garn vorsichtig spiralförmig durch die Federn nach oben, bis zur Nocke gewickelt werden. Damit das Garn hält schmiere ich je oberhalb und unterhalb der Feder etwas Holzleim auf das Garn. Damit das Garn in der Feder nicht verrutscht kommt in die Zwischenräume der Federn auch etwas Leim.

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